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Anmeldungsdatum: 10.11.2009 Beiträge: 5
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Verfasst am: 14.11.2009 23:18 Titel: Allgemeine Informationen über den Hund
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Größe: Widerristhöhe bis zu 1m
Gewicht: 0,6 - ca. 120 kg
Lebenserwartung: Durchschnittlich 10-14 Jahre
Nahrung: Fleischfresser
Rassen: ca. 400
Abstammung: Wolf
Hunde gehören nach den Katzen zu den beliebtesten Haustieren der heutigen Zeit. Aber die Geschichte des Hundes führt weit zurück. Es wurden bereits aus der Steinzeit, Knochen des Wolfes, in Höhlen gefunden, was darauf hindeutet, dass die damaligen Steinzeitjäger ihn schon als Jagd- und Weggefährten schätzten.
Anhand DNA-Analysen wird vermutet, dass sich der Hund möglicherweise bereits schon vor rund 135.000 Jahren aus dem Wolf entwickelte. Spätere Ausgrabungen belegen auch, dass sich bereits vor über 10.000 Jahren, Menschen mit ihren Hunden bestatten ließen. Somit gilt der Hund als erstes Haustier des Menschen.
Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr. Schon sehr früh haben Menschen bemerkt, dass sie von den außerordentlichen Fähigkeiten des Hundes profitieren können. Durch seine hochsensiblen Sinne, Kraft, Ausdauer und Intelligenz wurde er zu einem wichtigen Nutztier. Auch heute noch ist er in vielen Bereichen unerlässlich. Wir finden ihn als Hütehund, Blindenhund, Personenschutz- und Begleithund, Wachhund, Schlittenhund, Such- und Spürhund, Jagdhund, Rettungshund, sowie als Therapiehund.
Das wichtigste Sinnesorgan des Hundes ist die Nase. Durch sie nimmt er alle wichtigen Informationen seiner Umwelt wahr. Er riecht zum Beispiel ob wir ängstlich oder wütend sind, wie alt eine Fährte ist oder welche Nachrichten ihm andere Hunde hinterlassen haben. 10% des Hundehirns sind dafür zuständig, die aufgenommen Gerüche zu verarbeiten und in einer Art Datenbank zu speichern, beim Menschen hingegen ist es nur 1%. Dies trägt wahrscheinlich auch zu seinem enormen Orientierungsvermögen bei und lässt ihn auch über sehr große Entfernungen seinen Weg nach Hause wieder finden. Der Hund kann Stoffe wahrnehmen, die in ihrer Konzentration so gering sind, dass selbst technische Messgeräte nicht mehr dazu in der Lage sind.
Zum Vergleich, das Riechvermögen des Hundes ist etwa 1 Millionen mal besser, als das des Menschen.
Heutzutage wird der Hund vorallem als Familienmitglied und treuer Begleiter geschätzt. Aber natürlich ist nicht jeder Hund gleich, auch sie besitzen verschiedene Charakterzüge. Daher sollte man sich unbedingt vor der Anschaffung erkundigen, welche Rasse am Besten zu einem passt. Labrador und Goldenretriever zählen zum Beispiel zu den beliebtesten Familienhunden.
Aber auch andere Dinge sollten unbedingt vor dem Kauf eines Hundes beachtet werden.
- hat man langfristig genügend Zeit? Hunde können alleine bleiben, dies sollte aber maximal 6 Stunden betragen und auch für die tägliche Beschäftigung und Erziehung des Hundes sollte genügend Zeit vorhanden sein
- ein Hund kostet Geld; können die Kosten für Impfungen, Wurmkuren, Hundesteuer, Hundehaltung, Hundefutter, Hundepflege, Hundehaftpflicht, Hundezubehör und evt. Summen für Operationen u.ä. aufgebracht werden?
- steht dem Hund genügend Auslauf zur Verfügung? ggf. ein ausbruchssicherer Garten. Ersetzt natürlich nicht den Spaziergang.
- darf der Hund in der Mietwohnung gehalten werden
- auch über einen eventuellen Urlaub muss nachgedacht werden. Kann der Hund nicht mitgenommen werden, muss eine Versorgung durch Verwandte, Hundepension etc. gewährleistet sein.
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